AIDEAID Wissen · v1.4 · Stand 2026-07-15 · Momentaufnahme, dieser Markt bewegt sich schnell
Auf unserer Startseite steht ein großes Versprechen: Dein Wissen bleibt bei dir, die KI darüber ist ein austauschbares Modul. Solche Sätze schreibt heute jeder. Also haben wir unseres geprüft, Plattform für Plattform: Was würde es konkret bedeuten, ein KI-System, wie AIDEAID es baut, auf einen anderen Anbieter umzuziehen? Sieben Wechsel-Optionen plus unsere heutige Referenz und eine Markt-Kategorie zur Einordnung, jede einzeln recherchiert und von einem zweiten, unabhängigen Prüfschritt gegengeprüft.
Tipp: Karten antippen für Details (Fähigkeiten, Datenschutz, Kosten, Gegenprüfung, Quellen). Die Sortier-Reiter ordnen den Vergleich nach jeder Kennzahl.
1Kernbefunde
Der Lock-in ist klein, und er ist messbar.Nur grob 10–20 % eines AIDEAID-Systems hängen am KI-Anbieter. Über 100 Automatisierungs-Bausteine, das gesamte Wissen in offenen Klartext-Formaten, die Datenbank und die Zeitsteuerung laufen auf jeder Plattform weiter.
Der günstigste Wechsel ist kein Umzug.Das KI-Modell lässt sich unter dem laufenden System tauschen: rund 3 Arbeitstage über kompatible Cloud-Endpunkte. Der Umbau auf die rein lokale Schiene ist ein eigenes Liefermodell, realistisch ~20 Arbeitstage. Ein kompletter Plattformwechsel kostet je nach Ziel 14 bis 40.
Offene Standards arbeiten für dich.Die drei tragenden Bausteine liegen seit Ende 2025 als offene Standards bei der Linux Foundation: die Arbeitsanweisungen (Skills), die zentrale Kontext-Datei (AGENTS.md) und der Anschluss ans Wissensarchiv (MCP). OpenAI, Google, Mistral und xAI unterstützen sie bereits. Die Portabilität wächst mit jedem Monat.
Und heute?Wir bauen auf Claude, weil Leistung und Werkzeug-Reife dort aktuell den Maßstab setzen. OpenAI wäre der reifste Plan B, Mistral die EU-Alternative, die lokale Schiene die Option für höchste Vertraulichkeit. Genau diese Wahlfreiheit ist der Punkt.
2Wie viel hängt wirklich am KI-Anbieter?
Inventur eines kompletten AIDEAID-Systems, grob nach Arbeitsaufwand gewichtet. Aufklappen zeigt, was in welchem Topf liegt.
~70 % läuft überall
~20 %
Portabel, geht 1:1 mitPortabel mit UmbauMuss neu gebaut werden
Portabel: die Substanz zieht einfach um
Die Automatisierungs-Bausteine: über 100 Skripte, die Daten sammeln, Berichte erstellen, Post sortieren. Sie sprechen die KI direkt über die Schnittstelle an, das Modell dahinter ist Konfiguration.
Das gesamte Wissen: Notizen, Prozesse, Kontext, als Markdown-Klartext. Lesbar mit jedem Editor, verwertbar von jedem KI-Modell.
Die Geschäftsdaten: SQLite, ein offenes Format mit 25 Jahren Geschichte.
Die Zeitsteuerung: macOS-Bordmittel, keine Plattform-Magie.
Web-Anwendungen (Portale, Dashboards): laufen auf eigenem EU-Server, komplett anbieterunabhängig.
Die Anbindung ans Wissensarchiv: MCP, ein offener Standard unter der Linux Foundation. Der Anschluss bleibt, egal welches Modell dranhängt.
Mit Umbau: Texte bleiben, Verdrahtung neu
Arbeitsanweisungen (Skills) und Kurzbefehle: die Texte sind fertiges Material, die Verdrahtung ist je Plattform anders. Dank des gemeinsamen offenen Skills-Formats zunehmend mechanische Arbeit.
Die zentrale Kontext-Datei, das „Weltwissen“ des Systems: Inhalt portabel, Lade-Mechanik plattformspezifisch.
Start-Automatik und Sicherheits-Leitplanken: die Skripte laufen überall, die Einhängung nicht.
Das Langzeit-Gedächtnis: die Erinnerungen sind einfache Dateien, der automatische Abruf ist ein Plattform-Feature.
Neubau nötig: die Plattform-Spezialitäten
Die Bedien-Mechanik der Plattform selbst: Ereignis-Hooks, Rechte-System, Befehls-Verteilung.
Die Orchestrierung paralleler KI-Agenten (Tiefen-Recherchen, Mehrfach-Prüfungen).
Der Abo-Betrieb für Automatisierungen: Flatrate statt offener Rechnung nach Verbrauch über die technische Schnittstelle (API). Das können erstaunlich wenige Anbieter sauber.
Komfort-Funktionen wie der Fernzugriff vom Handy auf das laufende System.
3Der Plattform-Vergleich
Vier Kennzahlen je Plattform. Score-Balken (blau): länger = besser. Aufwands-Balken (warm): kürzer = besser. Referenz-Anker: ~6 Setup-Tage für eine Neuinstallation auf unserer heutigen Standard-Plattform, mit erprobtem Vorgehen. Alle Tage-Angaben sind Schätzungen, keine Angebote. Die Score-Werte sind unsere redaktionelle Einschätzung, keine Messwerte.
Sortieren nach:
Leistungsfähigkeit Modell (0–10)Möglichkeiten Agent-Werkzeug (0–10)Neuinstallation (Arbeitstage)Umstieg vom laufenden System (Arbeitstage)
4Was heißt das für dich?
Wir bauen auf Claude, weil die Leistung den Ausschlag gibt. Unabhängige Coding-Rankings (u. a. LMArena, Stand Frühjahr 2026) führen die Anthropic-Modelle derzeit an. Die geprüften Alternativen kosten nach unserer Einschätzung Qualität, Arbeitstage oder beides.
Die Wechselfähigkeit ist gebaut. Dein Wissen liegt in offenen Formaten bei dir, und das KI-Modell lässt sich unter dem laufenden System tauschen. Das Fundament hält auch, wenn sich die KI-Welt dreht.
Für EU-Souveränitäts-Anforderungen steht mit Mistral eine ernsthafte europäische Zweitplattform bereit, zu einem Bruchteil der Kosten, eine Leistungsklasse darunter.
Für höchste Vertraulichkeit (Kanzlei, Praxis) gibt es die lokale Schiene: eigene Hardware, Daten bleiben physisch im Haus. Ein eigenes Produkt mit eigenem Erwartungsrahmen.
Methodik: Recherchiert am 13. Juli 2026 über aktuelle Primär- und Sekundärquellen (Anbieter-Dokumentationen, unabhängige Benchmarks, Fachberichte). Jede Plattform wurde in einem zweiten, unabhängigen Prüfschritt gegengeprüft; Korrekturen sind eingearbeitet und in den Karten unter „Gegenprüfung“ transparent vermerkt. Benchmark-Zahlen sind teils Anbieterangaben und als solche gekennzeichnet. Arbeitstage sind Schätzungen relativ zu unserem erprobten Setup-Vorgehen. Die Score-Werte (0–10) sind unsere redaktionelle Einschätzung auf Basis der genannten Quellen, keine Messwerte; die Referenz-Plattform ist als Bezugspunkt auf 10 gesetzt. Diese Seite ist eine Momentaufnahme: der KI-Markt bewegt sich im Wochentakt.
Fragen zu einzelnen Einordnungen oder neuere Erkenntnisse? Schreib uns: axel@aideaid.ai